Ali Abdollahi und Kurt Scharf gestalten einen Abend zur über tausendjährigen widerständigen Tradition persischer Lyrik.
Die persische Lyrik ist von Beginn an eine Literatur des Widerstandes, was sich bis in die jüngste Vergangenheit und die Gegenwart fortsetzt. Auch unter dem letzten Schah standen persische Dichter in Opposition zum Regime und heute ist es nicht anders. Ali Abdollahi wird Verse aus dem reichen Fundus in persischer Sprache rezitieren und eigene Gedichte in beiden Sprachen vortragen.
Ali Abdollahi war Vorstandsmitglied des (verbotenen) iranischen Schriftstellerverbandes und er hat viele Werke deutscher Literatur ins Persische übertragen. Kurt Scharf war Mitarbeiter am Goethe-Institut in Teheran und ist Übersetzer persischsprachiger Gedichte.
Die Veranstaltung ist mehrsprachig: Farsi (Persisch) und Deutsch. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Die Veranstaltung ist Teil des Programms der Interkulturellen Woche Berlins 2026. Sie findet statt in Kooperation mit der Ev. Kirchengemeinde Dahlem.