
Erinnerungspolitik am Beispiel des KZ Buchenwald
Ines Geipel veröffentlicht Romane und Sachbücher, in denen sie ausgehend von ihrer eigenen
Geschichte die Gewaltgeschichte des Nationalsozialismus und der DDR-Zeit reflektiert und
dokumentiert, so in ihren letzten Büchern „Umkämpfte Zone“ und „Fabelland. Der Osten, der
Westen, der Zorn und das Glück“.
In ihrem neuesten Buch „Landschaft ohne Zeugen. Buchenwald und der Riss der Erinnerung“ befasst
sie sich, wiederum ausgehend von ihrer eigenen Biographie, mit der Erinnerungspolitik der DDR und
ihren Folgen bis in unsere gesamtdeutsche Gegenwart.
Im Gespräch mit Ines Geipel geht es um Möglichkeiten und die Notwendigkeit einer Kultur des Erinnerns.
Eine Veranstaltung in Kooperation mit Schleichers Buchhandlung und mit freundlicher Unterstützung des Japanisch-Deutschen Zentrums Berlin.
Moderation: Christiane Caemmerer und Martin Baumgärtel

Ali Abdollahi und Kurt Scharf gestalten einen Abend zur über tausendjährigen widerständigen Tradition persischer Lyrik.
Ali Abdollahi und Kurt Scharf stellen die über tausendjährige Geschichte der Persischen Lyrik vor. Diese Lyrik ist von Beginn an eine Literatur des Widerstandes, was sich bis in die jüngste Vergangenheit und die Gegenwart fortsetzt. Auch unter dem letzten Schah standen persische Dichter in Opposition zum Regime und heute ist es nicht anders. Ali Abdollahi wird Verse aus dem reichen Fundus in persischer Sprache rezitieren und eigene Gedichte in beiden Sprachen vortragen.
Ali Abdollahi war Vorstandsmitglied des (verbotenen) iranischen Schriftstellerverbandes und er hat viele Werke deutscher Literatur ins Persische übertragen. Kurt Scharf war Mitarbeiter am Goethe-Institut in Teheran und ist Übersetzer persischsprachiger Gedichte.
Die Veranstaltung ist mehrsprachig: Farsi (Persisch) und Deutsch. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Die Veranstaltung ist Teil des Programms der Interkulturellen Woche Berlins 2026. Sie findet statt in Kooperation mit der Ev. Kirchengemeinde Dahlem.
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