Martin-Niemöller-Haus Berlin-Dahlem
Martin-Niemöller-Haus Berlin-Dahlem

Veranstaltungsarchiv 2019

Dienstag, 15. Oktober 2019, 18.00 Uhr

Workshop

Die Rhetorik des Rechtspopulismus

 

Im Workshop der Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus Berlin (MBR) setzen sich die Teilnehmenden anhand von Beispielen mit rechtspopulistischer Rhetorik auseinander, diskutieren auf der Grundlage eigener Erfahrungen Strategien des Umgangs und gehen der Frage nach: wie funktioniert diese Stilisierung und welche Entgegnungen sind Erfolg versprechend?

 

Für Rückfragen und zur Anmeldung wenden Sie sich bitte an André Becht unter andre.becht@kg-dahlem.de

 

Ein Angebot des Arbeitsbereits Migration und Diversität der Evangelischen Kirchengemeinde Berlin-Dahlem.

 

Hinweis: Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien und Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.

MNH_MBR - Rhetorik des Rechtspopulismus
Plakat MBR Workshop.pdf
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Samstag, 5. Oktober 2019

Wiederkehrend

Sprachcafé Dahlem im Martin-Niemöller-Haus

und

Exkursion in den Tierpark Berlin

 

Beim Sprachcafé können bei Gesprächen, Spielen und anderen Aktivitäten in entspannter Atmosphäre Kontakte zwischen Geflüchteten, Gemeindemitgliedern, Nachbarn und anderen Helfern entstehen.

 

Neben dem regulären Sprachcafé im Martin-Niemöller-Haus von 15.00 bis 18.00 Uhr finden im Oktober und November zusätzlich Ausflüge statt. Sie haben die Wahl zwischen beiden Angeboten. Am 05. Oktober führt der Ausflug in den Tierpark.

 

Für Rückfragen und zur Anmeldung für den Ausflug wenden Sie sich bitte an André Becht unter andre.becht@kg-dahlem.de oder 0176/45976041.

Dienstag, 1. Oktober 2019, 19.00 Uhr

Vortrag

Kooperation statt Konfrontation mit Russland. 30 Jahre nach dem Fall der Mauer

 

Der INF (Intermediate Range Nuclear Forces) Abrüstungsvertrag, seit 1. Juni 1988 in Kraft, gilt seit dem 2. August 2019 als beendet. Droht ein erneutes Wettrüsten zwischen den USA und Russland? Der Vortrag des Journalist und Publizist Andreas Zumach (Genf) gibt Einblicke in ein angespanntes Verhältnis und zeigt auf, welche Schritte der Deeskalation und Kooperation jetzt notwendig sind zur Bewältigung der gemeinsamen globalen Herausforderungen.

 

Eine Veranstaltung in der Reihe "Weltsichten" des Friedenszentrum Martin-Niemöller-Haus e.V.

MNH_Zumach - Kooperation statt Konfrontation mit Russland
MNH_Zumach - Kooperation statt Konfronta[...]
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Montag, 30. September 2019, 18.00 Uhr

Vortrag

Die Verschiebung des Sagbaren. Über das Wiedererstarken rechter Positionen

 

Rechtspopulismus ist im Auftrieb – Rassismus und Autoritarismus liegen im Trend. Wie lassen sich die derzeitigen Veränderungen beschreiben? Was ermöglichte den Aufstieg und die Etablierung des parteiförmigen Rechtspopulismus. Und wer ist wie davon betroffen?

Referent: Matthias Müller, Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus Berlin (MBR)

 

Für Rückfragen und zur Anmeldung wenden Sie sich bitte an André Becht unter andre.becht@kg-dahlem.de

 

Ein Angebot des Arbeitsbereits Migration und Diversität der Evangelischen Kirchengemeinde Berlin-Dahlem.

 

Hinweis: Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien und Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.

MNH_MBR - Verschiebung des Sagbaren
Plakat MBR Vortrag II.pdf
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Samstag, 28. September 2019, 13.15-16.00 Uhr,
Jüdisches Museum Berlin

Exkursion

Besuch des jüdischen Museums für Geflüchtete und Ehrenamtliche

 

Schwerpunkt des Besuchs ist die Führung durch die Ausstellung „A wie Jüdisch. In 22 Buchstaben durch die Gegenwart“, die unterschiedliche Aspekte der deutsch-jüdischen Gegenwart beleuchtet. Eintritt und Führung sind kostenlos. Die Teilnehmer*innenzahl ist begrenzt. Um Anmeldung wird gebeten. Pro ehrenamtliche Begleitung sollte eine geflüchtete Person teilnehmen.

 

Eine Kooperationsveranstaltung zwischen dem Arbeitsbereich Migration und Diversität der Ev. Kirchengemeinde Berlin-Dahlem und dem Mittelhof e.V. für Geflüchtete oder Zugewanderte und deren ehrenamtliche Begleiter*innen.

 

Bei Rückfragen und für die Anmeldung wenden Sie sich an André Becht unter andre.becht@kg-dahlem.de oder an Susanne Strätz unter straetz@mittelhof.org.

MNH_Exkursion - Jüdisches Museum
Plakat Mittelhof.pdf
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Freitag, 27. September 2019, 19.30 Uhr,
Gemeindehaus, Großer Saal

Lesung und Gespräch

Wolfgang Huber: „Dietrich Bonhoeffer. Auf dem Weg zur Freiheit“

 

Dietrich Bonhoeffer gehört zu den wirkmächtigsten Theologen des 20. Jahrhunderts. Sein Widerstand gegen Hitler hat weltweit Protestbewegungen gegen Unterdrückung und Ungleichheit inspiriert. Seine Briefe aus der Haft wurden als Neubeginn der Theologie verstanden. Wolfgang Huber stellt Bonhoeffers Denken in den Mittelpunkt seines prägnanten Porträts und macht deutlich, warum die mutigen Entscheidungen des Ausnahme-Theologen auch heute Ansporn sein können.

 

 

 

Die Veranstaltung findet im großen Saal des Gemeindehauses der Ev. Kirchengemeinde Berlin-Dahlem statt (Thielallee 1+3, Eingang über Königin-Luise-Str.) und ist eine Kooperation zwischen der Kirchengemeinde und der Buchhandlung Schleichers.

 

Eintritt: 12,-€ / 8,-€ / Stud. 3,-€

 

Die Einnahmen kommen der Arbeit am Martin-Niemöller-Haus zu Gute.

Dienstag, 24. September 2019, 18.00 Uhr

Lesung und Gespräch

Katrin Rudolph: „Hilfe beim Sprung ins Nichts. Franz Kaufmann und die Rettung von Juden und „nichtarischen“ Christen“

 

Als in Berlin im August 1943 eine untergetauchte Jüdin nach der Denunziation durch eine ehemalige Nachbarin von der Gestapo festgenommen wurde, löste das eine Welle von Verhaftungen aus. Nach und nach wurde ein Teil des Retternetzes um Franz Kaufmann und Helene Jacobs aufgedeckt, das „Illegalen“ falsche Papiere und Lebensmittelkarten zur Verfügung gestellt hatte.

 

Das Martin-Niemöller-Haus hat ca. 30 min. vor Veranstaltungsbeginn für Sie geöffnet.

 

Eintritt frei – Spenden erbeten

MNH_Rudolph - Kaufmann
MNH_Rudolph - Kaufmann.pdf
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Foto: Florian Kopp - Brot für die Welt

Samstag, 14. September 2019, 14.00-18.00 Uhr

Mitmachtag mit Brot für die Welt

Niemand is(s)t für sich alleine

 

Es ist genug für alle da! Dennoch leidet weltweit etwa jeder Neunte unter Hunger, verursacht u.a. durch eine falsche Verteilung oder Verschwendung von Nahrung. Selbst wo es Zugang zu Lebensmitteln gibt, sind diese häufig arm an Vitaminen und  Nährstoffen. Zwei Milliarden Menschen sind fehl- und  mangelernährt, während eine Milliarde unter Übergewichtig oder  Fettleibigkeit leidet. Satt ist eben nicht genug. Nicht nur für die Länder des globalen Südens sondern auch für unser eigenes Wohlbefinden lässt sich daran etwas ändern.

 

Ein inklusiver Mitmachtag mit Christiane Albrecht und Mareike Bethge, Referentinnen für Brot für die Welt, zeigt Handlungsmöglichkeiten für unseren täglichen Konsum auf.

 

Kostenloser Mitmachtag inkl. Verpflegung.
Eine vorherige Anmeldung über: info@mnh-dahlem.de garantiert die Teilnahme am gewünschten Workshops (siehe PDF unten).

 

Ausführlichere Informationen finden Sie im nachstehenden PDF:

MNH_Workshop - Niemand isst für sich alleine
MNH - Niemand isst alleine - Ernährung u[...]
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Sonntag, 8. September 2019, 11.00-17.00 Uhr

Modern(e). Umbrüche in Kunst und Architektur

Tag des offenen Denkmals

 

Auch dieses Jahr lädt das Martin-Niemöller-Haus ein, Ausstellung und Räumlichkeiten zu erkunden. Kostenlose Kurzführungen werden regelmäßig und entsprechend der Nachfrage angeboten.

 

Das Martin-Niemöller-Haus ist eines von drei Baudenkmälern, die in der Kirchengemeinde Dahlem am Tag des offenen Denkmals zu besichtigen sind. Besuchen Sie auch die St.-Annen-Kirche und die Jesus-Christus-Kirche.

 

Eintritt frei – Spenden erbeten

Samstag, 7. September 2019, 15.00 Uhr,
Martin-Niemöller-Haus

 

Sprachcafé-Dahlem

 

Die Ev. Kirchengemeinde Dahlem engagiert sich auf unterschiedliche Weise in der Arbeit für und mit Geflüchteten; im Verein Asyl in der Kirche Berlin e.V., mit Deutschkursen und einem monatlichen Sprachcafé mit integrativem Ansatz. Beim Sprachcafé können bei Gesprächen, Spielen und anderen Aktivitäten in entspannter Atmosphäre Kontakte zwischen Geflüchteten, Gemeindemitgliedern, Nachbarn und anderen Helfern entstehen. Eine Bereicherung für alle!

 

Weitere Informationen erhalten Sie von André Becht unter: andre.becht@kg-dahlem.de oder der Mobilnummer 0176/45976041

 

Ein Angebot des Arbeitsbereits Migration und Diversität der Evangelischen Kirchengemeinde Berlin-Dahlem.

Freitag, 6. September 2019, 18.00 Uhr,
St.-Annen-Kirche

Lesung und Gespräch

Benjamin Ziemann: „Martin Niemöller. Ein Leben in Opposition“

 

Benjamin Ziemanns umfassende Biographie über Martin Niemöller zeichnet das Leben eines streitbaren Kirchenpolitikers und Nationalisten, der die Weimarer Republik ebenso ablehnte wie Adenauers Politik der Westbindung und den Parteienstaat der Bundesrepublik. Als Student in völkischen und antisemitischen Parteien und Verbänden aktiv, wählte Niemöller NSDAP, wurde nach 1945 zum Pazifisten und blieb doch dem Habitus des kaiserlichen Marineoffiziers treu. In diesem Leben voller dramatischer Momente, Widersprüche und persönlicher Krisen werden die Umbrüche und Kontinuitäten der deutschen Geschichte im 20. Jahrhundert anschaulich.

 

Die Veranstaltung findet in der St.-Annen-Kirche (Königin-Luise-Str. 55) statt. Im Anschluss wird zu einem Empfang ins benachbarte Martin-Niemöller-Haus geladen.

 

Eintritt frei – Spenden erbeten

 

Ausführlichere Informationen finden Sie im nachstehenden PDF:

MNH_Ziemann - Niemöller
MNH_Ziemann - Niemöller.pdf
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Mittwoch, 28. August 2019, 19.00 Uhr

Lesung und Gespräch

Christiane Tietz: „Karl Barth. Ein Leben im Widerspruch“

 

"Ein grauenerregendes Schauspiel für alle nicht Schwindelfreien": So beschrieb Karl Barth seine Theologie. Die Zürcher Professorin Christiane Tietz gibt in ihrem Vortrag einen Einblick in die Widersprüche, die Barths Leben prägten: Sein Widerspruch gegen den theologischen Mainstream seiner Zeit. Sein Kampf gegen deutsche und schweizerische Politik im Nationalsozialismus wie nach dem Zweiten Weltkrieg. Aber auch der private Widerspruch, der sein Leben durchzog, lebte er doch fast 40 Jahre mit Ehefrau und Geliebter unter einem Dach.

 

Das Martin-Niemöller-Haus hat ca. 30 min. vor Veranstaltungsbeginn für Sie geöffnet.

 

Eintritt frei – Spenden erbeten

 

Ausführlichere Informationen finden Sie im nachstehenden PDF:

MNH_Tietz - Karl Barth
MNH_Tietz - Karl Barth.pdf
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Montag, 26. August 2019, 20.00 Uhr

"Lesezeichen": Christlich-jüdischer Bibelkreis

Alte und neue Weinberg-Lieder, Jesaja 5, 1-7 und  Jesaja 27, 2 - 9, Christlicher Lesezyklus am Israelsonntag

 

Der christlich-jüdische Bibelkreis "Lesezeichen", unter der Leitung von Rabbiner Prof. Dr. Andreas Nachama und Pfarrerin Marion Gardei, richtet sich an Menschen mit Freude am intensiven Bibelstudium. Nach einer Einführung durch die Theologen werden die verschiedenen Auslegungstraditionen miteinander in Dialog gebracht, die theologisch-wissenschaftliche Exegese befragt, talmudische und rabbinische Textinterpretationen gehört, aber auch persönliche Zugänge zum Text erörtert, die die Teilnehmerinnen und Teilnehmer einbringen. Wichtig ist sowohl die detailgetreue Arbeit am Text, das Verstehen der Sprache – Hebräischkenntnisse sind aber keine Voraussetzung – ebenso wie die gegenseitige Achtung der verschiedenen religiösen Traditionen und das Hören aufeinander.

 

Das Martin-Niemöller-Haus hat ca. 30 min. vor Veranstaltungsbeginn für Sie geöffnet.

 

Eintritt frei

Dienstag, 13. August 2019, 19.00 Uhr

Lebenswege – Fragen meiner Zeit

Biografien im Licht theologischer Reflexion: Harald Bretschneider

 

Pfarrerin Cornelia Kulawik im Gespräch mit Harald Bretschneider über die Friedensbewegung in der DDR. Als Landesjugendpfarrer in einer neuen Phase der atomaren Aufrüstung stellte er sich der Militarisierung der Bevölkerung entgegen und war an der Gründung mehrerer kirchlicher Friedensgruppen und der Entwicklung der Symbole „Schwerter zu Pflugscharen“ sowie „Frieden schaffen ohne Waffen“ beteiligt.

 

Das Martin-Niemöller-Haus hat ca. 30 min. vor Veranstaltungsbeginn für Sie geöffnet.

 

Eintritt frei – Spenden erbeten

 

Ausführlichere Informationen finden Sie im nachstehenden PDF:

MNH_Lebenswege - Harald Bretschneider
MNH_Lebenswege - Harald Bretschneider.pd[...]
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Montag, 12. August 2019, 20.00 Uhr

"Lesezeichen": Christlich-jüdischer Bibelkreis

"Tröstet, tröstet mein Volk", Jesaja 40: Jüdischer Lesezyklus am Schabbat Nachamu (Schabbat der Tröstungen)

 

Der christlich-jüdische Bibelkreis "Lesezeichen", unter der Leitung von Rabbiner Prof. Dr. Andreas Nachama und Pfarrerin Marion Gardei, richtet sich an Menschen mit Freude am intensiven Bibelstudium. Nach einer Einführung durch die Theologen werden die verschiedenen Auslegungstraditionen miteinander in Dialog gebracht, die theologisch-wissenschaftliche Exegese befragt, talmudische und rabbinische Textinterpretationen gehört, aber auch persönliche Zugänge zum Text erörtert, die die Teilnehmerinnen und Teilnehmer einbringen. Wichtig ist sowohl die detailgetreue Arbeit am Text, das Verstehen der Sprache – Hebräischkenntnisse sind aber keine Voraussetzung – ebenso wie die gegenseitige Achtung der verschiedenen religiösen Traditionen und das Hören aufeinander.

 

Das Martin-Niemöller-Haus hat ca. 30 min. vor Veranstaltungsbeginn für Sie geöffnet.

 

Eintritt frei

Freitag, 9. August 2019, 18.00 Uhr

 

Solidarische und Offene Gesellschaft – ein Kennenlernabend

 

Interessierte an einer Arbeit für eine offene Gesellschaft und gegen menschenverachtende Meinungsbildung, Hetze und Gewaltbereitschaft sind herzlich eingeladen, an einem ersten Kennenlerntreffen teilzunehmen. An den Folgetreffen wollen wir uns entlang der Prämisse "Berlin als Einwanderungsgesellschaft" der Frage widmen, welchen Beitrag wir zu einer solidarischen und offenen Gesellschaft leisten können. Inhaltliche Schwerpunkte sollen hierbei gemeinsam entwickelt und gegebenenfalls Veranstaltungen oder Aktivitäten geplant werden.

 

Bei Rückfragen wenden Sie sich gerne an André Becht unter andre.becht@kg-dahlem.de oder per Telefon an 0176/45976041

 

Ein Angebot des Arbeitsbereichs Migration und Diversität an der Evangelischen Kirchengemeinde Berlin-Dahlem

 

Ausführlichere Information im nachfolgenden PDF:

MNH_Solidarische Gesellschaft
SoG Plakat.pdf
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Samstag, 6. Juli 2019, 14.00 Uhr

Exkursion

Sprachcafé Dahlem

 

Das Sprachcafé Dahlem lädt Geflüchtete und Ehrenamtliche zum gemeinsamen Ausflug in das Science Center Spectrum ein.

Ein Mit-Mach-Museum für große und kleine Forscher ab 4 Jahren.

Im Anschluss an den Museumsbesuch ist bei schönem Wetter ein Spaziergang oder Picknick im angrenzenden Park geplant.

 

Das Science Center Spectrum befindet sich in der Möckernstraße 26 in der Nähe des U-Bahnhof Möckernbrücke. Wir treffen uns vor dem Eingang des Museums, dort befindet sich ein großer Schriftzug aus Metall.

 

Für Rückfragen bitte wenden an: André Becht unter arnde.becht@kg-dahlem.de oder 0176/45976041.

Dienstag, 4. Juni 2019, 18.00 Uhr

Vortrag und Gespräch

Nach Auschwitz: Schwieriges Erbe DDR Zum Problem des „Antifaschismus ohne Juden“

Dr. Martin Jander im Gespräch mit Pfr. Helmut Ruppel

 

Der Nationalsozialismus und mit ihm die Ermordung der Juden im Dritten Reich lagen in der – im Selbstverständnis antifaschistischen – DDR außerhalb des eigenen Geschichtsbildes. Martin Jander, Mitherausgeber des Aufsatzbandes „Nach Auschwitz: Schwieriges Erbe DDR“ (Frankfurt/M. 2018), beleuchtet die seltene Kritik in der DDR am häufig antisemitisch aufgeladenen SED-Antifaschismus. Oppositionelle Gruppen am linken und christlichen Rand der DDR – etwa aus dem Umfeld der „Aktion Sühnezeichen“ und des „Jüdischen Kulturvereins“ – versuchten, den Entwicklungspfad der DDR, einen „Antifaschismus ohne Juden“, der die deutsche Schuld „universalisierte“, zu brechen. Ein Thema mit aktuellem Bezug, das Rückschlüsse auf einen Zusammenhang zwischen der fehlenden NS-Aufarbeitung in der DDR und dem heutigen Erstarken rechtsradikaler Kräfte in Ostdeutschland zulässt.

 

Das Martin-Niemöller-Haus hat ca. 30 min. vor Veranstaltungsbeginn für Sie geöffnet.

 

Eintritt frei – Spenden erbeten

Sonntag, 26. Mai 2019, 12.00-17.00 Uhr

Training zur Stärkung im Umgang mit Rassismus

Empowerment

 

Alltagsrassismus fängt mit kleinen Bemerkungen an. In der Schule, auf der Straße, bei der Arbeit oder im Engagement kommt es immer wieder zu Erfahrungen mit Rassismus.

 

Wir bieten Dir einen geschützen Raum, in dem Du gemeinsam mit anderen über Deine Erfahrungen sprechen kannst.

 

Das kostenlose Angebot richtet sich an Jugendliche ab 16 Jahren sowie an junge Erwachsene mit Fluchterfahrung. Das Training findet in deutscher Sprache statt.

 

Eine Veranstaltung des Arbeitsbereichs Migration und Diversität der evangelischen Kirchengemeinde Berlin-Dahlem. Das Training findet in Zusammenarbeit mit "KriBi - Kollektiv für politische Bildung Reflect! e.V." statt.

 

Die Teilnehmer*innenzahl ist begrenzt. Für eine verbindliche Anmeldung oder bei Fragen wende Dich an André Becht entweder per E-Mail unter andre.becht@kg-dahlem.de oder telefonisch unter 0176/45976041

MNH_Empowerment
Plakat Empo1.pdf
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Samstag, 25. Mai 2019, 10.00-17.00 Uhr

Workshop

GeoCache "Auf den Spuren Martin Niemöllers in Dahlem"

 

Ein Blick in die Geschichte der Evangelichen Kirchengemeinde während der Zeit des Nationalsozialismus lohnt sich: wer leistete in der Kirche Widerstand? Und wie? Und warum? Weshalb haben Christ*innen nicht mehr getan, um Verfolgten und Bedrängten zu helfen? Wo sind wir heute gefordert, uns gegen Antiseitismus, Rassismus und andere Formen der Ausgrenzung zu engagieren?

Die Geschichte der Bekennenden Kirche in Dahlem, ihrer bekannten und unbekannten Persönlichkeiten ist spannend und ganz eng mit de Martin-Niemöller-Haus, der St.-Annen-Kirche, der Jesus-Christius-Kirche und dem Dahlemer Gemeindehaus verbunden. Wir wollen sie für die Freund*innen der digitalen Schatzsuche "geocaching" erlebbar machen.

Wir laden Euch ein, einen Geocache "Auf den Spuren Martin Niemöllers in Dahlem" zu entwickeln. Eine technische, eine inhaltliche und eine kreative Herausforderung. Eure Ideen sind gefragt!

Wir treffen uns in einem Workshop am 25. Mai 2019, 10-17Uhr im Martin-Niemöller-Haus. Evtl. wir es noch ein bis zwei weitere Treffen geben (3. August und/oder 17. August), bis wir den Geocache ins Internet einstellen können.

 

Ole Jez und Team

 

Um Anmeldung wird gebeten an: jugendarbeit[at]kg-dahlem.de

MNH_GeoCache
FlyerGeocaching.pdf
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Samstag, 11. Mai 2019, 10.00-18.00 Uhr

Vertiefungsseminar

Gewaltfreie Kommunikation im interkulturellen Kontext

 

Die Methode der Gewaltfreien Kommunikation nach Dr. Marshall Rosenberg zeigt Wege auf, wie eine Kultur des empatischen Miteinanders aussehen kann, die auf Wertschätzung und Gleichwertigkeit basiert.

 

Das Angebot richtet sich in erster Linie an Ehrenamtliche, die sich für Geflüchtete engagieren. Personen mit Vorkenntnissen sind recht herzlich eingeladen am kostenlosen Vertiefungsseminar teilzunehmen, um bestehende Kenntnisse auszubauen oder aufzufrischen und über Erfahrungen aus der Praxis zu sprechen.

 

Trainerin Janne Ellenberger wird das Vertiefungsseminar leiten.

 

Eine Veranstaltung des Arbeitsbereichs Migration und Diversität der evangelischen Kirchengemeinde Berlin-Dahlem.

 

Die Teilnehmer*innenzahl ist begrenzt. Um eine verbindliche Anmeldung bis zum 6. Mai wird gebeten an: andre.becht@kg-dahlem.de

MNH_GfK_II
Plakat V GfK 2019.pdf
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Donnerstag, 9. Mai 2019, 18.00 Uhr

Lesung mit Gespräch

1938 – Warum wir heute genau hinschauen müssen

 

Warum müssen wir heute wieder genau hinschauen? 1938 markiert einen Wendepunkt. Die Nachwirkungen der sich 1938 anbahnenden Katastrophe sind bis heute spürbar, und die Geister, die damals gerufen wurden, sind wieder aktiv; Nationalismus, Rassismus, Antisemitismus, internationales Kräftemessen, ein Erstarken der rechten Parteien, Fake-News…

 

Aus dem Vorwort von Klaus von Dohnanyi:

»So brauchen wir nicht nur die Erinnerung an 1938, an die Jahre davor und danach, sondern auch einen mutigen Blick nach vorn. Denn Freiheit und Demokratie müssen auch heute mit Mut und Zivilcourage verteidigt werden.«

 

Lesung und Gespräch mit den Herausgeberinnen, der Historikerin Barbara Schieb und der freien Autorin Jutta Hercher.

 

Moderation: Martina Voigt, Historikerin und Kuratorin der neuen Dauerausstellung im Martin-Niemöller-Haus Berlin-Dahlem

 

Das Martin-Niemöller-Haus hat ca. 30 min. vor Veranstaltungsbeginn für Sie geöffnet.

 

Eintritt frei – Spenden erbeten

MNH_Schieb-Hercher_1938
MNH_Schieb-Hercher_1938.pdf
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Dienstag, 7. Mai 2019, 19.00 Uhr

Vortrag in Bildern

Geflüchtete im Libanon. Zukunft durch Bildung

 

Im kleinen Libanon – etwa halb so groß wie Hessen mit rund viereinhalb Millionen Einwohnern – suchten weit mehr als eine Million Geflüchtete Zuflucht. Das Ehepaar Dr. Chris Lange und Jonas Weiß-Lange – ehemaliger Pfarrer in Dahlem – lebten neun Jahre im Libanon. In einem bebilderten Vortrag berichten sie von der Situation und einem aus Spenden finanzierten Bildungsprojekt in der Bekaa-Ebene nahe der Syrischen Grenze.

 

Das Martin-Niemöller-Haus hat ca. 30 min. vor Veranstaltungsbeginn für Sie geöffnet.

 

Eintritt frei – Spenden erbeten

MNH_Lange_Libanon
MNH_Vortrag Lange_Libanon.pdf
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Samstag, 4. Mai 2019, 15.00 Uhr

Sprachcafé-Dahlem

 

Am 4. Mai findet das Sprachcafé-Dahlem auf dem Fest des Willkommensbündnis im Garten des Haus am Waldsee statt (Argentinische Allee 30, nähe U-Bahnhof "Krumme Lanke"). Wir teilen uns dort mit anderen Sprachcafés einen Stand.

Anlass des Festes ist das fünjährige bestehen des Willkommensbündnisses, der wichtigsten Netzwerkinitiative rund um die Arbeit und dem Engagement für und mit Geflüchteten.

Weitere Informationen unter: http://www.willkommensbuendnis-steglitz-zehlendorf.de/

 

Die Ev. Kirchengemeinde Dahlem engagiert sich auf unterschiedliche Weise in der Arbeit für und mit Geflüchteten; im Verein Asyl in der Kirche Berlin e.V., mit Deutschkursen und einem monatlichen Sprachcafé mit integrativem Ansatz. Beim Sprachcafé können bei Gesprächen, Spielen und anderen Aktivitäten in entspannter Atmosphäre Kontakte zwischen Geflüchteten, Gemeindemitgliedern, Nachbarn und anderen Helfern entstehen. Eine Bereicherung für alle!

 

Bitte nochmals zu beachten: das Sprachcafé besucht diesmal das Fest des Willkommensbündnis im Garten des Haus am Waldsee (Argentinische Allee 30, nähe U-Bahnhof "Krumme Lanke")

 

Am 1. Juni sowie  jeden ersten Samstag im Monat findet das Sprachcafé-Dahlem wieder regulär im Martin-Niemöller-Haus statt.

MNH_Sprachcafé-Dahlem
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Mi, 10. April 2019, 18.00 Uhr

Lesung mit Gespräch

Die letzten Tage des deutschen Judentums – Berlin Ende 1942

 

Blanka Alperowitz (1883-1958) erlebt als Jüdin die Erniedrigungen, Diskriminierungen und Verfolgungen der Nationalsozialisten hautnah. Sie beschreibt das Alltagsleben der in der Reichshauptstadt verbliebenen Juden, schreibt über die unzähligen Verbote, die drangsalierte Jüdische Gemeinde und ihre eigene unglaubliche Rettung nach Erez Israel. Ihr Bericht wird 1943 in Tel Aviv veröffentlicht. Es ist ein authentisches Zeugnis der NS-Verfolgung.

 

Lesung mit dem Editor und Herausgeber, dem Politikwissenschaftler und Journalist Klaus Hillenbrand

 

Moderation: Martina Voigt, Historikerin und Kuratorin der neuen Dauerausstellung im Martin-Niemöller-Haus Berlin-Dahlem

 

Das Martin-Niemöller-Haus hat ca. 30 min. vor Veranstaltungsbeginn für Sie geöffnet.

 

Eintritt frei – Spenden erbeten

MNH_Hillenbrand_Alperowitz
MNH_Hillenbrand_Alperowitz.pdf
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So, 7. April 2019, 10.00-18.00 Uhr

Workshop

Einführung in die Gewaltfreie Kommunikation im interkulturellen Kontext

 

Die Methode der Gewaltfreien Kommunikation im interkulturellen Kontext eröffnet Wege für eine Kultur des empathischen Miteinanders, die auf Wertschätzung und Gleichwertigkeit basiert. Aufgrund der großen Nachfrage im vergangenen Jahr wird erneut ein kostenloser Workshop ermöglicht. Das Angebot richtet sich primär an Ehrenamtliche, die sich für Geflüchtete engagieren, steht aber allen Interessierten offen.

 

Janne Ellenberger, erfahrene Trainerin in der Friedens- und Begegnungsarbeit, wird den Workshop leiten.

 

Um eine verbindliche Anmeldung unter andre.becht@kg-dahlem.de wird gebeten.

MNH_Workshop_GfK
MNH_Gewaltfreie Kommunikation_Workshop_I[...]
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Sa, 6. April 2019, 15.00 Uhr

Sprachcafé-Dahlem

 

Willkommen zurück! Das Sprachcafé freut sich auf den Umzug zurück an seinen Ursprungsort. Im Martin-Niemöller-Haus hat im Januar 2015 alles angefangen. Mit einem Kreis von Ehrenamtlichen und den Geflüchteten als Gäste hatte das Sprachcafé in der gemütlichen Küche begonnen. Die Renovierungszeit des Martin-Niemöller-Hauses wurde im großen Saal des Gemeindehauses verbracht. Nun geht es wieder zurück. Ab April freuen wir uns wieder auf die Gemütlichkeit in neuem Glanz und auf Ihren Besuch.

 

Die Ev. Kirchengemeinde Dahlem engagiert sich auf unterschiedliche Weise in der Arbeit für und mit Geflüchteten; im Verein Asyl in der Kirche Berlin e.V., mit Deutschkursen und einem monatlichen Sprachcafé mit integrativem Ansatz. Beim Sprachcafé können bei Gesprächen, Spielen und anderen Aktivitäten in entspannter Atmosphäre Kontakte zwischen Geflüchteten, Gemeindemitgliedern, Nachbarn und anderen Helfern entstehen. Eine Bereicherung für alle!

 

Das Sprachcafé im Martin-Niemöller-Haus, jeden 1. Samstag im Monat.

 

Kuchen-Spenden willkommen

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Fr, 5. April 2019, 18.00 Uhr

Autorenlesung mit Gespräch

Die Kirchengemeinde in Berlin-Dahlem in den Lebenserinnerungen von Dietrich Bonhoeffers jüngster Schwester Susanne Dreß

 

Die jüngste Schwester Dietrich Bonhoeffers und Frau des ehemaligen Dahlemer Pfarrers Walter Dreß erzählt in ihren veröffentlichten Lebenserinnerungen unter anderem vom Streit um die Nachfolge Martin Niemöllers in der Dahlemer Kirchengemeinde 1938. Insgesamt reichen Susanne Dreß‘ Berichte von der Kindheit im Kaiserreich über den Ersten Weltkrieg und die Räterepublik bis zum Nazi-Regime und die Zeit des Wiederaufbaus. In einem eigenwilligen und höchst anschaulichen Stil spiegeln sie die enormen Wandlungen wider, welche sich in diesem Zeitraum vollzogen haben.

 

Lesung und Gespräch mit der Herausgeberin Dr. Jutta Koslowski

Moderation: Pfrin. Marion Gardei, Beauftragte für Erinnerungskultur der EKBO

 

Im Anschluss lädt das Martin-Niemöller-Haus mit freundlicher Unterstützung des Gütersloher Verlagshauses zu einem kleinen Empfang.

 

Das Martin-Niemöller-Haus hat ca. 30 min. vor Veranstaltungsbeginn für Sie geöffnet.

 

Eintritt frei – Spenden erbeten

Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Erinnerungs- und Begegnungsstätte Bonhoeffer-Haus

 

Am Samstag, den 6. April, 11.00 Uhr lädt das Bonhoeffer-Haus (Marienburger Allee 43, 14055 Berlin-Charlottenburg) zu einer Matinée mit der Herausgeberin unter dem Titel: „Farbige Blüten auf schwarzem Grund“ – Erinnerungen aus dem Leben der Familie Bonhoeffer.

MNH_Koswslowski_Dreß
MNH_Kowslowski_Dreß.pdf
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Di, 26. März 2019, 19.00 Uhr

Gesprächsabend

Biografien im Licht theologischer Reflexion:
Susanne Bauer

 

Eine Veranstaltung der Reihe:

Lebenswege – Fragen meiner Zeit

 

Lucie Susanne Bauer im Gespräch mit Dr. Cornelia Kulawik, Pfarrerin der Evangelischen Kirchengemeinde Berlin-Dahlem. Die studierte Islamwissenschaftlerin, Historikerin und Romanistin war im Rahmen der internationalen Entwicklungszusammenarbeit in über fünfzig Länder zwischen Nahost, Südost- und Zentralasien unterwegs. Seit Ende 2016 ist die Tochter des früheren Dahlemer Pfarrers Gerhard Bauer wieder in ihrer Heimat, wo sie mit dem IHK-geförderten LOK.STARTupCAMP Geschäftsgründungen syrischer Flüchtlinge begleitet.

 

Das Martin-Niemöller-Haus hat ca. 30 min. vor Veranstaltungsbeginn für Sie geöffnet.

 

Eintritt frei – Spenden erbeten

MNH_Lebenswege_Susanne Bauer
MNH_Lebenswege_Susanne Bauer.pdf
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Do, 14. März 2019, 18.00 Uhr

Autorenlesung

Igal Avidan: „Mod Helmy. Wie ein arabischer Arzt in Berlin Juden vor der Gestapo rettete“

 

In der Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem in Jerusalem werden mutige Menschen, die uneigennützig Juden retteten, mit dem Titel „Gerechte unter den Völkern“ geehrt. Unter knapp 27.000 geehrten befinden sich etwa 600 Deutsche und ein einziger Araber: der Arzt Mod (Mohammed) Helmy. Selbst als »Nichtarier« im Nationalsozialismus diskriminiert, half er jahrelang eine jüdische Familie vor der Gestapo zu verstecken.

 

Der israelische Journalist Igal Avidan suchte Helmys ehemalige Nachbarn und Verstecke auf und zeichnet seine einzigartige Geschichte nach. Avidan schreibt, „ein Ägypter wie Mod Helmy könnte eine neue Identifikationsfigur für Araber werden und zur jüdisch-arabischen Annäherung beitragen.“

 

Durch den Abend führt Martina Voigt, Historikerin und Kuratorin der Dauerausstellung im Martin-Niemöller-Haus zur Geschichte der Bekennenden Kirche in Berlin-Dahlem.

 

Das Martin-Niemöller-Haus hat ca. 30 min. vor Veranstaltungsbeginn für Sie geöffnet.

 

Eintritt frei – Spenden erbeten

MNH_Avidan_Mod Helmy
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Fr, 8. März 2019, 18.00 Uhr

Vortrag

Hassen die Anderen anders?
Zur Figur des antisemitischen Muslims in Deutschland

 

Der Antisemitismus der Gegenwart wird in vielen öffentlichen Debatten als primär ein muslimisches Problem angesehen. Einige mediale Beiträge erwecken den Eindruck, er gehöre gar zum Islam selbst und wird durch den Zuzug seiner Anhänger nach Deutschland mitimportiert. Solche Problemschilderung fördert die Stigmatisierung der Muslim*innen in Deutschland weiter, als Außenstehende, die das kulturelle Gegenbild eines christlich-jüdischen Westen darstellen und sich jedoch zugleich nach den Bedingungen der eignen Geschichtserfahrung messen lassen.

Im Vortrag von Iskandar Ahmed Abdalla (Berlin Graduate School Muslim Cultures and Societies) werden einige Debatten zum muslimischen Antisemitismus in Deutschland kritisch betrachtet: Zum einen indem antisemitische Haltungen von Migrant*innen in ihrem historischen und politischen Kontext eingebettet werden, anstatt sie pauschal als „muslimisch“ zu markieren, zum anderen indem die machtpolitische und identitätsstiftende Funktion der Figur des antisemitischen Muslims und Momente seine Diskursivierung beleuchtet werden.

 

Eine Veranstaltungsreihe des Arbeitsbereichs Migration und Diversität der evangelischen Kirchengemeinde Berlin-Dahlem. Besucher werden gebeten sich bei André Becht unter der E-Mailadresse andre.becht@kg-dahlem.de anzumelden.

 

Das Martin-Niemöller-Haus hat ca. 30 min. vor Veranstaltungsbeginn für Sie geöffnet.

 

Eintritt frei – Spenden erbeten

MNH_Iskandar - Hassen die anderen anders?
MNH_Iskandar - Hassen die anderen anders[...]
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Fr, 1. März 2019, 16:45 Uhr

Moscheebesuch / Exkursion

Führung mit Ender Çetin

 

Im Rahmen der dreiteiligen Veranstaltungsreihe zum christlich-islamischen Dialog bietet der islamische Theologe Ender Cetin erneut eine Führung durch eine typische Berliner Moschee an.
Wir treffen uns hierzu um 16:45 Uhr im Gemeindehaus der evangelischen Kirchengemeinde Berlin Dahlem (Thielallee 1+3) und werden pünktlich um 17 Uhr gemeinsam aufbrechen. Die eigentliche Führung beginnt um 18:00 Uhr.

 

Eine Veranstaltungsreihe des Arbeitsbereichs Migration und Diversität der evangelischen Kirchengemeinde Berlin-Dahlem. Besucher werden gebeten sich bei André Becht unter der E-Mailadresse andre.becht@kg-dahlem.de anzumelden.

 

Exkursion. Treffpunkt und Start: 16:45 Uhr, Gemeindehaus Dahlem, Thielallee 1+3, 14195 Berlin.

MNH_Moscheebesuch mit Ender Cetin_Exkursion
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Fr, 15. Februar 2019, 18.00 Uhr

Vortrag

Islam- und OrientBilder in Deutschland

 

Das Feindbild Islam ist weiter auf dem Vormarsch. Rechtspopulisten warnen vor der "Islamisierung" des Abendlandes, sie erklären Muslime zu Sündenböcken und fordern ihren Ausschluss. Auch in der Mitte der Gesellschaft sind antimuslimische Stereotype weit verbreitet. Muslime gelten als Fremde, ihre Anwesenheit und Teilhabe in Deutschland wird als Bedrohung wahrgenommen. Muslime und als solche wahrgenommene Menschen sehen sich tagtäglich mit Vorwürfen der Gewaltaffinität, des Terrorismus und der Integrationsunwilligkeit konfrontiert. In seinem Vortrag nimmt Ozan Zakariya Keskinkilic deutsche Islamdebatten in Vergangenheit und Gegenwart in den Blick. Er widmet sich vielfältigen, oft widersprüchlichen Orient- und IslamBildern in Politik, Literatur und Kunst und entlarvt damit die Erfindung "des Muslims" als Schattenidentität "des Deutschen".


Referent Ozan Zakariya Keskinkılıç ist Dozent und wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Alice Salomon Hochschule in Berlin. Er lehrt und forscht u.a. zu (antimuslimischem) Rassismus, Antisemitismus, Orientalismus, (Post-) Kolonialismus, Erinnerung und Empowerment. Er ist Mitherausgeber des Sammelbandes "Fremdgemacht&Reorientiert. jüdisch-muslimische Verflechtungen" (2018, zs. mit Armin Langer). Im März 2019 erscheint sein Buch "Die Islamdebatte gehört zu Deutschland" im AphorismA Verlag.

 

Eine Veranstaltungsreihe des Arbeitsbereichs Migration und Diversität der evangelischen Kirchengemeinde Berlin-Dahlem. Besucher werden gebeten sich bei André Becht unter der E-Mailadresse andre.becht@kg-dahlem.de anzumelden.

 

Das Martin-Niemöller-Haus hat ca. 30 min. vor Veranstaltungsbeginn für Sie geöffnet.

 

Eintritt frei – Spenden erbeten

MNH_Islam- und OrientBilder
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Sa, 26. Januar 2019, 18.00 Uhr

Benefizkonzert in der Jesus-Christus-Kirche

Erinnern an Kalavryta – Singen für Frieden und Versöhnung

 

Das Martin-Niemöller-Haus Belin-Dahlem lädt zu einem ersten Highlight des Jahres ein: Der Chor der Stadt Athen und der Internationale Chor der Deutschen Welle geben in der Jesus-Christus-Kirche ein gemeinsames Konzert im Zeichen des Friedens und der Versöhnung.

Wir erinnern dabei an die Opfer des Kriegsverbrechens der Deutschen Wehrmacht am 13. Dezember 1943 im griechischen Kalavryta, ein Dorf im Norden der Peloponnes. Gräueltaten wie diese sind im Bewusstsein vieler Griechen bis heute lebendig, während sie auf deutscher Seite zwar wissenschaftlich aufgearbeitet, aber in der Bevölkerung häufig unbekannt sind. Bereits 2016 gaben beide Chöre in Griechenland ein Konzert. Nun sind sie mit Ihrer Friedensbotschaft und einem einzigartigen Programm mit Motetten aus aller Welt in Berlin zu Gast.

Ein eigens der Jugend von Kalavryta gewidmete, auf Zukunft und Verständigung zielende Oratorium des deutschen Komponists Gerhard Folkerts bildet den Höhepunkt des Konzerts.

 

Gesammelt werden Spenden für die Aktion „Alle zusammen schaffen wir es“ des Medienpartners Radio und TV Skai, Griechenland. Der Erlös kommt karitativen Zwecken in Griechenland zugute.

 

Die Veranstaltung wird finanziell unterstützt vom Auswärtigen Amt der Bundesrepublik Deutschland und steht unter der Schirmherrschaft der Griechischen Botschaft in Berlin.

 

Weitere Informationen finden Sie im Flyer/PDF unten.

 

Das Konzert findet in der Jesus-Christus-Kirche in der Hittorfstr. 23, 14195 Berlin-Dahlem statt.

 

Eintritt frei – Spenden erbeten

Benefizkonzert mit dem Chor der Stadt Athen und dem Internationalen Chor der DW

MNH_Chorkonzert_Athen+DW
Flyer des gemeinsamen Benefizkonzerts der Chöre der Stadt Athen und der Deutschen Welle
Chor_Athenkonzert_2019_Flyer.pdf
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Fr, 18. Januar 2019, 18.00 Uhr

Vortrag

Islam und "westliche Werte" – ein Gegensatz?

Muslimische Perspektiven auf die Vereinbarkeit islamischer Normen mit dem Leben in westlichen Gesellschaften

 

In aktuellen Debatten über den Islam in Deutschland wird immer wieder ein vermeintlicher Gegensatz zwischen ‚islamischen’ und ‚westlichen’ Werten diagnostiziert. Doch wie sehen das prominente muslimische Intellektuelle und Gelehrte?

Referentin Dr. Sarah Albrecht, Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Islamwissenschaft der FU Berlin, spricht über Muslimische Perspektiven auf die Vereinbarkeit islamischer Normen mit dem Leben in westlichen Gesellschaften.

 

Eine Veranstaltungsreihe des Arbeitsbereichs Migration und Diversität der evangelischen Kirchengemeinde Berlin-Dahlem. Besucher werden gebeten sich bei André Becht unter der E-Mailadresse andre.becht@kg-dahlem.de anzumelden.

 

Das Martin-Niemöller-Haus hat ca. 30 min. vor Veranstaltungsbeginn für Sie geöffnet.

 

Eintritt frei – Spenden erbeten

MNH_Albrecht - Islam und westliche Werte
MNH_Albrecht - Islam und westliche Werte[...]
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