Martin-Niemöller-Haus Berlin-Dahlem
Martin-Niemöller-Haus Berlin-Dahlem

Das Pfarrhaus Martin Niemöllers

Pfarrhaus, 1930er Jahre

Als ehemaliges Pfarrhaus der Evangelischen Kirchengemeinde Dahlem in der Cecilienallee 61 (heute Pacelliallee) war das heutige Martin-Niemöller-Haus die Dienstwohnung des Pfarrers Martin Niemöller, der hier in der Zeit des Nationalsozialismus tätig war.
 
Er begründete sowohl den Pfarrernotbund als auch die Bekennende Kirche und hat diese maßgeblich geprägt.

Martin Niemöller

Seit langer Zeit von der Gestapo bespitzelt und schikaniert, wurde er im Pfarrhaus am 1. Juli 1937 verhaftet und zunächst in Untersuchungshaft, später in den Konzentrations­lagern Sachenhausen und Dachau als „persönlicher Gefangener“ Adolf Hitlers bis Kriegsende gefangen gehalten.

Auch während seiner Haftzeit war das Pfarrhaus neben der St.-Annen-Kirche und dem Gemeindehaus Ort konspirativen Handelns gegen die Naziherrschaft, Treffpunkt mutiger Christinnen und Christen, die in seinem Sinne versuchten, sich widerständig zu verhalten.

 

Martin Niemöller überlebte die Haft und wurde 1945 nach seiner Befreiung durch die amerikanischen Truppen zum Symbol des „guten Deutschen“ in der ganzen Welt. Als späterer Kirchenpräsident der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau warb er weiterhin für Frieden in der Welt und setzte sich gegen die Wiederbewaffnung ein. Aus dem ehemaligen U-Boot-Kommandanten des I. Weltkriegs wurde ein überzeugter Pazifist. In seiner Biografie gibt es viele Brüche und Irrtümer, aber auch mutiges christliches Bekennen und tatkräftiges Engagement.

Kontakt

Martin-Niemöller-Haus
Berlin-Dahlem

Pacelliallee 61, 14195 Berlin
Tel. (030) 84 17 05 33

erinnerungsort[at]kg-dahlem.de

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