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zu der Gemeindeversammlung am 2. Oktober 1980 meine herzlichen Grüße und Wünsche! Dass in meinem einstigen Pfarrhaus, das Zeuge meiner schwersten und schönsten Jahre gewesen ist, nun ein Friedenszentrum seine Bleibe findet, ist mir ein Grund zu rechter Freude und Dankbarkeit.
Friede ist ebensowenig ein fester Besitz wie der Glaube: Beide wollen gelebte Wirklichkeit werden, täglich neues Geschenk, täglich neues, wirkliches Weitergeben dieses Geschenks an die Menschenbrüder. Wiesbaden, den 24.9.1980 Ihr Martin Niemöller Brief Martin Niemöllers an die Gemeinde Dahlem zu der Absicht, "sein" Pfarrhaus in ein Friedenszentrum umzuwandeln. |
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Das Martin-Niemöller-Haus in Berlin-Dahlem, Pacelliallee 61, auf dem Titelblatt der Broschüre über das Friedenszentrum |
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Die Ausstellung über die Geschichte der Dahlemer Gemeinde im Kirchenkampf ist eng verbunden mit der Entstehung des Friedenszentrums Martin-Niemöller-Haus in Berlin-Dahlem. Die Entscheidung fiel zugunsten eines "Friedenszentrum", in dem verschiedene in der Friedensarbeit tätige Gruppen sich treffen und auch gemeinsame Projekte und Veranstaltungen durchführen können. Wichtig war der Gedanke, einerseits die Arbeit von Friedensgruppen mit dem Gemeindeleben in Verbindung zu bringen und andererseits Gemeindeglieder an deren Arbeit teilhaben zu lassen. Mitglieder des Friedenszentrums sind heute u.a. Aktion Sühnezeichen/Friedensdienste, Dritte-Welt-Laden Berlin, Aktionsgemeinschaft Solidarische Welt, Frauen für den Frieden, Kinderhilfe Hyvong Vietnam, Internationaler Versöhnungsbund, Deutsche Friedensgesellschaft/Vereinigte Kriegsdienstgegener, ev. Kirchengemeinde Dahlem. Amnesty International hat im Martin-Niemöller-Haus sein Berliner Büro. Engagierte Dahlemer Gemeindeglieder und andere Interessierte haben sich zu einem Freundeskreis zusammengefunden. Einige von ihnen fühlen sich für das Club-Café verantwortlich, andere beteiligen sich besonders an der Vorbereitung und Durchführung von Gesprächskreisen und Veranstaltungen. Eine Wohngemeinschaft von vier ehemaligen Freiwilligen von Aktion Sühnezeichen/Friedensdienste kümmert sich um die Koordination der hier anfallenden Arbeiten und versucht damit, im Haus eine Atmosphäre zu schaffen, die sich von einem bloßen Tagungshaus unterscheidet. Wie alle in diesem Haus engagierten Menschen tun sie das neben ihrem Studium bzw. Beruf. Es gehört zum Wesen des Hauses, keine hauptamtlichen „Friedensarbeiter“ anzustellen. Nachdem die Ausstellung sechs Jahre lang unterwegs gewesen war, war sie dringend reparaturbedürftig. Das Martin-Niemöller-Haus entschied sich sowohl für eine inhaltliche Überarbeitung als auch eine vollkommene graphische Neugestaltung, um die Ausstellung zum Kirchentag 1989 in Berlin wieder der Öffentlichkeit zeigen zu können. Ermöglicht wurde dieses Vorhaben durch großzügige finanzielle Unterstützung von Seiten des Deutschen Evangelischen Kirchentages, der evangelischen Kirche der Union, der Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden e.V. und der Dahlemer Kirchengemeinde. Berlin, im Februar 1989 Irmgard Block |
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Mitglieder der Ausstellungsgruppe überreichen im Januar 1983 Martin Niemöller den Katalog der Ausstellung. Von links nach rechts: Gerhard Schäberle-Koenigs, Hilde Richers, Achim Reichert. |
Von links nach rechts: Martin Niemöller, Hille Richers, Hertha von Klewitz. |
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Wer an dieser Ausstellung gearbeitet hat, können Sie im Impressum nachlesen. |
Artikel des Volksblatts Berlin über die Ausstellung |
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